Meinen heutigen Sandwichmaker habe ich 2013 gekauft.
Wir hatten vorher schon ein einfaches Gerät aus dem Discounter. Als das irgendwann nicht mehr richtig funktionierte, wollte ich wieder einen Sandwichmaker – diesmal aber etwas solider verarbeitet.
Der KRUPS machte damals auf mich einen deutlich hochwertigeren Eindruck. Also habe ich ihn genommen.
Dass ich denselben Sandwichmaker heute immer noch benutze, sagt über das Gerät eigentlich schon ziemlich viel aus.
Die Verarbeitung hat sich bei meinem Gerät wirklich bewährt
Ich benutze den Sandwichmaker natürlich nicht jeden Tag.
Es gibt Phasen, in denen er häufiger zum Einsatz kommt, und anschließend steht er auch wieder eine Zeit lang im Schrank.
Seit 2013 sind trotzdem eine ganze Menge Sandwiches durch das Gerät gegangen.
Was mich dabei besonders überrascht, ist die Antihaftbeschichtung. Die ist bei meinem Gerät bis heute praktisch tadellos.
Gerade bei meiner Methode mit außen gebackenem Käse ist das wichtig, weil der Käse direkt mit der heißen Fläche in Berührung kommt.
Auch das Gehäuse und der restliche Mechanismus funktionieren bei meinem Gerät noch zuverlässig. Die kleine Kabelaufwicklung an der Unterseite finde ich beim Verstauen ebenfalls praktisch.
Beim Verschluss habe ich mir von Anfang an eine bestimmte Technik angewöhnt
Noch bevor ich den Sandwichmaker gekauft hatte, hatte ich verschiedene Erfahrungsberichte darüber gelesen.
Dabei wurde immer wieder eine Schwachstelle am vorderen Verschluss erwähnt.
Wenn ein gut belegtes Sandwich zwischen den Platten liegt, entsteht beim Zudrücken entsprechend Gegendruck. Genau deshalb habe ich mir vom ersten Tag an eine bestimmte Arbeitsweise angewöhnt.
Ich drücke den Deckel herunter, bis der Verschluss einrastet.
Dann lasse ich aber nicht sofort los.
Ich halte den Deckel ungefähr 20 bis 30 Sekunden in genau dieser Position. Durch die Hitze wird das Toastbrot weicher, das Sandwich formt sich und der Gegendruck lässt spürbar nach.
Erst dann nehme ich die Hand vom Deckel.
Dadurch muss der Verschluss bei mir nicht schlagartig die komplette Kraft des zusammengedrückten Sandwiches aufnehmen.
Ob mein Verschluss tatsächlich kaputtgehen würde, wenn ich es anders mache, habe ich verständlicherweise nie ausprobiert. Bei meiner Arbeitsweise funktioniert er jedenfalls seit 2013 ohne Probleme.
Vorne am Verschluss muss man wegen der Hitze aufpassen
Im Bereich des vorderen Verschlusses kann beim Backen ziemlich viel heiße Luft beziehungsweise Dampf austreten.
Gerade beim Öffnen fasse ich deshalb nicht gedankenlos direkt dort hinein.
Je nach Situation nehme ich dafür beispielsweise eine Serviette oder einen geeigneten hitzebeständigen Handschuh.
Nach so vielen Jahren macht man das irgendwann automatisch, aber beim ersten Umgang mit dem Gerät sollte man diese Stelle kennen.
Mein eigentlicher Trick kommt eine Minute vor Schluss
Meine Sandwiches habe ich früher genauso gemacht wie wahrscheinlich die meisten: Käse zwischen die Brotscheiben und ab damit in den Sandwichmaker.
Irgendwann kam mir allerdings eine andere Idee.
Mir war aufgefallen, wie gut Käse schmeckt, wenn er auf einer heißen Fläche richtig goldbraun wird. Also habe ich angefangen, den Käse außen auf das Sandwich zu legen.
Der eigentliche Clou ist für mich der Zeitpunkt. Ungefähr eine Minute bevor die Sandwiches fertig sind, öffne ich den Deckel und lege den Käse oben auf.
Zu diesem Zeitpunkt haben die Sandwiches ihre endgültige Bräunung noch nicht erreicht.
Anschließend backen sie zusammen mit dem Käse noch etwa eine Minute weiter. So bekommt der Käse seine goldbraune Kruste und gleichzeitig sind auch die Sandwiches am Ende genau richtig gebräunt.
Wichtig ist nur, den Deckel nicht zu früh wieder zu öffnen.
Solange der Käse lediglich geschmolzen ist, kann er noch an der oberen Platte hängen bleiben. Bekommt er dagegen ausreichend Zeit, bildet sich eine feste goldbraune Kruste und löst sich bei meinem Gerät problemlos von der Antihaftfläche.
Für mich ist gebackener Käse ohnehin Champions League.
Mit richtigen Sandwichscheiben funktioniert das deutlich besser
Für diese Methode eignet sich nicht jeder Käse gleich gut.
Ich benutze dafür Sandwichscheiben beziehungsweise Schmelzkäsescheiben, zum Beispiel Sandwichscheiben mit Gouda.
Damit bekomme ich genau die goldbraune Oberfläche, die ich haben möchte.
In meinem Video ab 4:20 Minuten sieht man die komplette Sandwich-Herstellung und meine Arbeitsweise mit dem Sandwichmaker.
An diesem Tag hatte ich zur Suppe Sandwiches gemacht – allerdings hatten wir ausgerechnet nicht den Käse zu Hause, den ich normalerweise dafür verwende.
Der verwendete Käse blieb wesentlich heller und bekam nicht diese typische goldbraune Kruste. Geschmeckt haben die Sandwiches trotzdem sehr gut, optisch zeigt das Video dadurch aber nicht das optimale Ergebnis meiner normalen Methode.
Bei einer ganzen Ladung mache ich einfach mehrere Durchgänge
Wenn wir Sandwiches machen, bleibt es normalerweise nicht bei zwei Stück.
Ich benutze beide Plätze des Sandwichmakers und arbeite mehrere Durchgänge hintereinander ab.
Aus einer ganzen Packung Sandwichbrot entstehen bei mir je nach Packungsgröße ungefähr zehn große Sandwiches.
Nach dem Backen schneide ich sie diagonal durch. Damit habe ich anschließend eine ganze Menge kleiner Sandwich-Dreiecke, die sich gut verteilen lassen.
Frisch gebackene Sandwiches stelle ich lieber aufrecht
Ein frisch gebackenes Sandwich direkt auf einen Teller zu legen, ist für mich keine besonders gute Lösung.
Zwischen dem heißen Brot und der glatten Fläche sammelt sich schnell Feuchtigkeit und die Unterseite wird weich.
Deshalb nehme ich inzwischen ein normales Backofengitter.
Die halbierten Sandwich-Dreiecke stelle beziehungsweise hänge ich dort so hinein, dass sie aufrecht stehen und möglichst viel Luft an das Brot kommt.
Dadurch kann die Feuchtigkeit entweichen und die Sandwiches bleiben wesentlich besser knusprig.
Bei größeren Mengen habe ich damit gleichzeitig einen praktischen Platz für die fertigen Sandwiches. Wer eines möchte, kann sich einfach ein Dreieck aus dem Gitter nehmen.
Bei der Reinigung mache ich erstaunlich wenig
Durch die gute Antihaftbeschichtung hält sich die Reinigung bei mir stark in Grenzen.
Nach der Benutzung gehe ich normalerweise mit einem Silikonpinsel über die Platten und entferne damit Krümel und lose Rückstände.
Wenn nötig, wische ich anschließend noch einmal mit Küchenpapier darüber.
Viel mehr ist bei meiner normalen Nutzung gar nicht erforderlich.
Natürlich würde das anders aussehen, wenn ich andere Lebensmittel darin zubereiten würde. Ich benutze meinen Sandwichmaker aber tatsächlich als Sandwichmaker – und bei dieser Nutzung bleibt er bei mir erstaunlich sauber.
Als Nächstes möchte ich meine Sandwiches mit meinem eigenen Brot machen
Als Nächstes möchte ich meine Sandwiches mit meinem eigenen Brot machen und diesen Versuch auch filmen.
Bisher verwende ich dafür normalerweise klassisches Sandwichbrot.
Inzwischen backe ich aber schon lange mein eigenes Brot. Je nach Variante hat es eine relativ weiche Struktur und keine extrem harte Kruste, deshalb könnte ich mir gut vorstellen, dass sich einige Sorten sehr gut dafür eignen.
Wie ich mein Brot mittlerweile selbst herstelle, beschreibe ich ausführlich in meinem Artikel zum Brot selber backen.
Ob es das klassische Sandwichbrot bei mir am Ende komplett ersetzt, werde ich erst nach dem eigenen Versuch beurteilen.
Mein Fazit
Bei einem Küchengerät, das seit 2013 in meiner Küche steht, interessiert mich irgendwann weniger, was ursprünglich auf der Verpackung stand.
Entscheidend ist, dass ich es nach all den Jahren immer noch regelmäßig aus dem Schrank hole und mein Arbeitsablauf damit längst eingespielt ist.
Mein KRUPS-Sandwichmaker funktioniert weiterhin zuverlässig und genau deshalb hat er seinen festen Platz bei mir behalten.
Viel mehr muss ein Küchenhelfer für mich eigentlich nicht beweisen.