Schupfnudeln
Hausgemachte Schupfnudeln aus Kartoffeln – gekocht und anschließend goldbraun angebraten.
Für die Schupfnudeln
Zubereitung
Kartoffeln zerstampfen
Wenn am Vortag zum Mittagessen ein paar Salzkartoffeln übrig geblieben sind, wird es Zeit für Omas Schupfnudeln. Wir beginnen mit dem Zerstampfen der gekochten Salzkartoffeln. Sind diese fein zerstampft, geben wir 4 Eier und 200 g Mehl hinzu.
Teig vorbereiten
Die Masse wird nun zu einem glatten Teig vermengt. Dieser ist weich und klebrig, das ist vollkommen normal. Daher sollte immer ausreichend Mehl auf der Arbeitsfläche vorhanden sein. Am besten streut ihr euch einen kleinen Mehlberg auf die Arbeitsfläche und nehmt nach Bedarf etwas davon. Der übrig gebliebene Rest kann anschließend wieder zurück in den Mehlbehälter gegeben werden.
Teig portionieren
Vom fertigen Teig schneiden wir nun dicke Scheiben ab. Diese werden anschließend zu langen, dünnen Rollen ausgerollt. Die Rollen schneiden wir in etwa ½ cm große Stücke. Das wiederholen wir mit dem gesamten Teig, bis die Arbeitsfläche voller kleiner Teigstücke ist.
Schupfnudeln formen
Jetzt beginnt das Formen der Schupfnudeln. Dafür nehmen wir jeweils ein Teigstück und rollen es zwischen den Handflächen zu einer gleichmäßigen kleinen Rolle. Sie müssen nicht perfekt aussehen, wichtig ist nur, dass sie ungefähr die gleiche Größe haben. Dies wiederholen wir mit allen Teigstücken.
Schupfnudeln kochen
Einen Topf mit Wasser aufstellen und zum Kochen bringen. Etwas Salz hinzugeben und anschließend die geformten Schupfnudeln hineingeben.
Pfanne vorbereiten
Währenddessen erhitzen wir eine große Pfanne mit Sonnenblumenöl.
Goldbraun anbraten
Sobald die Schupfnudeln an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig. Mit einer Schaumkelle nehmen wir sie heraus, lassen sie kurz abtropfen und geben sie anschließend in die heiße Pfanne. Dort werden sie goldbraun angebraten.
Mein Tipp
Dazu passt nahezu alles. Von Schweinefilet bis Zander kann man viele Gerichte dazu servieren, denn Schupfnudeln eignen sich hervorragend als Beilage. Für mich sind sie jedoch weit mehr als das: ein vollwertiges Hauptgericht. Ich esse sie am liebsten mit einem frischen Salat, und der Tag ist gerettet.