Pangasiusfilet im Bierteig mit Farfalle und Ratatouille
Knusprig ausgebackenes Pangasiusfilet im selbst angerührten Bierteig, dazu Farfalle mit Butter und ein kräftig angeröstetes Ratatouille aus frischem Gemüse.
Für den Pangasius und den Bierteig
Für das Ratatouille – Gemüse
Für das Ratatouille – Gewürze
Für die Farfalle
Zubereitung
Nudelwasser vorbereiten
Als Erstes setzen wir das Kochwasser für die Farfalle auf. Wie immer arbeiten wir möglichst effizient und kümmern uns zuerst um die Dinge, die Zeit benötigen, bei denen wir aber nicht ständig danebenstehen müssen. Sobald das Wasser heiß ist, kann es bei Bedarf bis zur späteren Verwendung wieder ausgeschaltet werden.
Gemüse für das Ratatouille vorbereiten
Die Zucchini und Paprika waschen, die Möhren und die Zwiebel schälen. Die einzelnen Knoblauchzehen aus der Knolle lösen und von ihrer Schale befreien. Wie man den Knoblauch besonders einfach schält, zeige ich im Video. Anschließend die Zucchini längs vierteln und ebenso wie die Möhren in dickere Scheiben schneiden. Paprika und Zwiebel werden in größere Würfel geschnitten. Die geschälten Knoblauchzehen bleiben im Ganzen und werden später zusammen mit dem übrigen Gemüse angebraten.
Gemüse kräftig anrösten
Während wir das Gemüse vorbereiten, erhitzen wir am besten schon eine große Pfanne mit Sonnenblumenöl. Anschließend das gesamte vorbereitete Gemüse hineingeben und kräftig anbraten, bis es schöne Röstaromen entwickelt und leicht goldbraun geworden ist.
Ratatouille würzen und ablöschen
Sobald das Gemüse leicht goldbraun ist, geben wir jeweils eine Prise Legusto Avocado-Gewürz, Block House Zaubergewürz und Oregano dazu. Alles gut durchschwenken und noch etwas mit anschmoren lassen, damit sich die Gewürze entfalten können. Anschließend die Temperatur reduzieren und zunächst vorsichtig mit einem Schuss Wasser ablöschen. Erst danach die 500 g passierten Tomaten dazugeben. Die Verpackung mit einem weiteren ordentlichen Schuss Wasser ausspülen und dieses ebenfalls in die Pfanne geben. Alles gut vermengen, damit die Röstaromen aus der Pfanne im Ratatouille erhalten bleiben.
Ratatouille köcheln lassen
Das Ratatouille kurz aufkochen lassen und anschließend am besten in einen kleineren Topf umfüllen, aus dem wir es später auch servieren können. Bei mittlerer Temperatur etwa 30 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Zum Schluss mit 2 EL Zucker und einem Schuss Essig abschmecken.
Farfalle al dente kochen
Während das Ratatouille vor sich hin köchelt, kümmern wir uns um die Nudeln. Das bereits vorbereitete Kochwasser bei Bedarf erneut aufkochen und etwas salzen. Anschließend die 500 g Farfalle hineingeben und al dente kochen, damit die Nudeln noch einen angenehmen Biss haben. Die Farfalle anschließend abgießen und mit etwas Butter verfeinern.
Bierteig anrühren
Für den Bierteig geben wir etwas Mehl in eine größere Schüssel. Als Bier eignet sich ein normales helles Lagerbier, beispielsweise Heineken oder Beck’s. Zunächst nur einen Schuss Bier zum Mehl geben und alles gründlich verrühren, bis ein zäher, klebriger Teig entsteht und sich die Mehlklumpen aufgelöst haben. Danach nach und nach weiteres Bier hinzufügen und immer wieder gut durchrühren. Sollte der Teig zu flüssig werden, einfach wieder etwas Mehl einrühren. Zum Schluss bei Bedarf noch etwas Bier dazugeben, bis ein schön dickflüssiger, aber noch gut fließender Bierteig entstanden ist.
Pangasiusfilets im Bierteig ausbacken
In einer großen Pfanne ausreichend Sonnenblumenöl erhitzen. Die Pangasiusfilets einzeln durch den Bierteig ziehen und am Schüsselrand leicht abstreifen, damit überschüssiger Teig nicht in das heiße Öl tropft. Anschließend die Filets ins Sonnenblumenöl geben und von beiden Seiten goldbraun ausbacken. Wenn der Fisch fertig ist, sollten auch die Farfalle und das Ratatouille bereit zum Servieren sein.
Meine Tipps
Den Tomatenvulkan vermeiden
Gerade in einer sehr heißen Edelstahlpfanne kann es ordentlich spritzen, wenn man die passierten Tomaten direkt auf das frisch angeröstete Gemüse gibt. Deshalb reduziere ich vorher die Temperatur und lösche zunächst vorsichtig mit etwas Wasser ab. So lässt sich der „Tomatenvulkan“ vermeiden und die passierten Tomaten können anschließend deutlich kontrollierter dazugegeben werden. Gleichzeitig bleiben die Röstaromen vom Gemüse in der Soße.
Aus übrig gebliebenem Bierteig einen knusprigen Pfannkuchen machen
Beim Panieren bleibt meistens etwas Bierteig übrig. Den muss man aber nicht wegwerfen. Ich gebe einfach noch einen kleinen Schuss Block House Zaubergewürz dazu und verrühre alles gründlich. Das Bier bringt zwar schon etwas Geschmack mit, aber ohne zusätzliche Würzung kann der Teig etwas fade schmecken. Anschließend gebe ich den restlichen Bierteig direkt in die Pfanne, in der ich zuvor die Pangasiusfilets ausgebacken habe. Das Sonnenblumenöl ist ja noch vorhanden. Den Teig einfach mittig hineingießen und von beiden Seiten goldbraun ausbacken. So entsteht ein knuspriger Bierteigpfannkuchen, den man zum Hauptgericht dazustellen und sich zwischendurch ein Stück davon abknuspern kann.