Apfelkuchen
Gefächerte Äpfel. Knusprige Zimtstreusel. Feiner Vanille-Zitronen-Zuckerguss.
Kuchenboden
Äpfel & Streusel
Zuckerguss
Zubereitung
Backofen vorheizen
Als Erstes stellen wir den Backofen auf 170 °C Umluft, damit er schon einmal vorheizen kann. Für meinen Apfelkuchen benutze ich genau denselben Grundrührteig wie beim Kirschkuchen. Das ist mein Universalboden, den ich für viele verschiedene Kuchen verwende.
Blitzkuchenteig anrühren
Dafür wiegen wir 50 g Mehl, 25 g Zucker, 25 g zerlassene Butter und ½ TL Backpulver ab. Dazu kommen 2 Eier. Die gesamte Masse wird anschließend mit einem Rührgerät oder Schneebesen so lange aufgeschlagen, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entsteht.
Springform vorbereiten
Nun bereiten wir die 26er-Springform vor. Dafür klemmen wir Backpapier zwischen Boden und Ring und bestreichen den Innenring mit etwas Butter. Anschließend geben wir ½ gestrichenen EL Mehl hinein und verteilen dieses so, dass die gesamte Butterfläche mit Mehl bedeckt ist. Überschüssiges Mehl wird einfach herausgeklopft. Dadurch lässt sich der Kuchen später problemlos aus der Form lösen. Den fertigen Teig geben wir anschließend in die vorbereitete Springform.
Äpfel vorbereiten
Jetzt schälen wir die 6 Äpfel und schneiden sie jeweils einmal in der Mitte durch. Anschließend entfernen wir das Kerngehäuse. Die Apfelhälften schneiden wir nun fächerförmig ein. Dabei schneiden wir sie nicht vollständig durch. Durch diesen Fächerschnitt können die Äpfel im Backofen schneller und gleichmäßiger durchgaren und ergeben später außerdem ein schönes Schnittbild.
Äpfel in den Teig setzen
Die vorbereiteten Apfelhälften stecken wir anschließend in den Teig, bis alle Äpfel gleichmäßig verteilt sind.
Streusel vorbereiten
Für meine Premium-Variante kommen jetzt noch die Streusel dazu. Dafür geben wir 100 g Mehl, 50 g Zucker, eine Prise Salz und eine Prise Zimt in eine Schüssel. Die 50 g Butter erhitzen wir in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle, bis sie flüssig ist. Anschließend lassen wir sie einen kurzen Moment abkühlen, damit sie nicht mehr zu heiß ist, und geben sie zu den übrigen Zutaten.
Streusel herstellen
Nun bearbeiten wir die Zutaten mit den Händen so lange, bis schöne Streusel entstehen. Dabei lassen wir die Masse immer wieder zwischen den Händen zerbröseln. Ich achte darauf, dass sowohl größere als auch kleinere Streusel entstehen. Das sorgt später für einen besseren Biss und sieht auf dem fertigen Kuchen auch schöner aus. Die Streusel verteilen wir anschließend gleichmäßig über den Äpfeln.
Apfelkuchen backen
Jetzt kommt der Apfelkuchen bei 170 °C Umluft für etwa 45 Minuten in den vorgeheizten Backofen.
Kurz auskühlen lassen
Nach dem Backen lassen wir den Kuchen etwa 10 Minuten auskühlen. Anders als beim Kirschkuchen müssen hier keine Cremeschichten fest werden. Der Apfelkuchen schmeckt für mich ohnehin am besten, wenn er noch schön lauwarm ist.
Zuckerguss vorbereiten
Als i-Tüpfelchen kommt zum Abschluss noch ein feiner Zuckerguss darüber. Dafür geben wir 1 EL Puderzucker in eine kleine Schüssel und einen kleinen Schuss Vanilleextrakt dazu. Nun geben wir tropfenweise Zitronensaft hinzu und verrühren alles so lange, bis eine dickflüssige Masse entsteht. Der Zuckerguss sollte noch vom Löffel laufen können, dabei aber deutlich dickflüssig bleiben.
Kuchen verzieren
Den fertigen Zuckerguss geben wir in einen Spritzbeutel und ziehen damit zum Abschluss ganz feine Streifen über den Apfelkuchen. So bekommt der Kuchen noch einmal etwas Säure und Vanillearoma und erhält auch optisch den letzten Schliff.
Mein Tipp
Bei den Äpfeln unbedingt darauf achten, das Kerngehäuse wirklich äußerst penibel zu entfernen. Am Anfang habe ich das selbst nicht so genau genommen und gedacht: Die Kerne sind draußen, der Rest wird im heißen Backofen schon weich. Das funktioniert aber nicht. Diese festen Teile des Kerngehäuses bleiben auch nach dem Backen unangenehm hart und fühlen sich beim Essen fast wie kleine Plastikstücke an. Deshalb wirklich alles vollständig herausschneiden, bevor die Äpfel in den Teig kommen.